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Von der Kunst des Wartens.

Posted by Roland on Januar 29, 2016No Comments

In jedem Leben spielt das Warten eine große Rolle. Die meisten Menschen warten in ihrem Leben wahrscheinlich insgesamt über drei Jahre auf die verschiedensten Dinge. Trotzdem nutzen nur wenige die Kunst des Wartens um ein besseres Leben zu führen.

 

Wir warten auf den Bus, auf die Bahn oder das Flugzeug. Wir warten darauf, das das Auto im Stau vor uns weiter fährt. Wir warten in der Schlange im Supermarkt und im Wartezimmer von Arzt. Die Liste ist erstaunlich lang.

Manchmal haben wir ein Buch dabei und können so die Zeit verkürzen, oft wird die Zeit auch mit Facebook und co verbrannt. Sehr häufig gibt es aber keine Ablenkung und wir langweilen uns.

 

Mittlerweile sollten wir alle Meister sein in dieser Disziplin doch scheint es so, dass selbst noch so vielen Gelegenheiten zur Übung, das Warten oft schwer fällt.

 

Dabei gibt es etwas, dass wir tun können um genau diese oft ungeliebten Minuten mit einer Aktivität zu füllen, die unser Leben bereichern und uns nachhaltig glücklicher machen kann.

 

Ich spreche davon diese Wartezeiten in Momente der Gegenwärtigkeit zu verwandeln.

 

Wir sind oft von der Welt so in Beschlag genommen, von unseren Gedanken über Vergangenheit und Zukunft so abgelenkt von der Wirklichkeit, dass wir uns selbst verloren haben.

Welcher Moment könnte besser sein, um zu versuchen wieder näher an die Wirklichkeit zu kommen, als jene in denen wir ganz offensichtlich nichts besseres zu tun haben?

 

Falls du dich jetzt fragst wie das geht und was das genau bringen soll, so kann ich dir sagen, das es darum geht die Sorgen von Morgen und den Kummer von Gestern hinter dir zu lassen und den Moment in seiner ganzen Schönheit zu genießen.

 

Jeder von uns trägt in sich die Quelle unseres eigenen Glücks. Um von dieser Quelle trinken zu können, müssen wir ganz eins werden mit uns selbst. Viele haben solche Momente schon erlebt, wenn sie sich von jemandem geliebt und vollkommen akzeptiert fühlten. Diese Freude, dieser tiefe Frieden liegt in uns und obwohl die Liebe von Anderen den Zugang zu dieser unserer Kraft erleichtert ist es auch uns selbst möglich sie zu erreichen.

 

Wie man „Wartet“

 

Wenn ich auf etwas oder jemanden warte, dann versuche ich zunächst meine Sinneswahrnehmungen ganz bewusst zu machen. Ich sehe, höre, fühle, rieche und schmecke aktiv und ohne das empfangene zu bewerten. Ich beobachte ganz bewusst die Wirklichkeit das was tatsächlich da ist. Meine Gedanken verankern sich ganz in mir und schweifen nicht mehr ins Gestern oder Morgen.

 

Dann schließe ich die Augen und konzentriere meine Sinne auf mich und horche in mich hinein. Ich fühle meine Füße, Beine, Bauch, Hände, Arme Kopf und Herz und spüre wie das Leben durch mich strömt. Für einige Augenblicke lebe ich einfach nur und denke nicht. Ich lasse die Ruhe und den tiefen Frieden aus der Quelle in mir fließen. Ein Lächeln legt sich auf meine Lippen und wenn ich die Augen wieder öffne ist die Welt um mich her noch schöner als zuvor.

 

Alles ist auf seine Weise spannend und voller Leben. Es ist als wäre ich noch einmal Kind und könnte einfach nur sein und jeden Aspekt dieser Welt zum ersten mal erkunden.

 

Wir wurden reich beschenkt. Wir haben die Quelle des Glücks in uns. Es braucht etwas Übung diese Kraft zu nutzen, diesen Frieden immer öfter zu unserem Normalzustand zu machen, doch wir haben dazu sehr oft Gelegenheit.

 

Ich warte nicht mehr. Ich lebe in den kleinen Pausen des Alltags ganz bewusst.

 

Mach mit!

 

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airport by (StockSnap)

 

Vielen Dank

Roland

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