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Du möchtest mehr Energie? Hier ist der Weg

Posted by Roland on Mai 16, 2015No Comments

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Licht und Dunkelheit

 

In der Zeit bevor es elektrische Lampen gab, war es vielen Menschen klar, dass ein guter Schlaf das Leben verbessert und verlängert. Viele Dichter preisen in ihren Werken den Schlaf als etwas Wundervolles. Allerdings hatten die Menschen zu dieser Zeit auch nicht viele Alternativen, denn die Anzahl der Aktivitäten, die man in fast vollständiger Finsternis tun kann sind nun einmal begrenzt und Licht in Form von Kerzen war teuer und von schlechter Qualität.

 

Heute, in der Zeit von Neonröhren, LED und Fernsehschirmen, die uns praktisch pausenlos mit Licht bestrahlen, gestaltet sich die Sache anders. Man kann es an der „Lichtverschmutzung“ des Nachthimmels sehen, dass es bei uns geradezu Volkssport ist den eigenen Körper auszubeuten während wir versuchen auch noch die letzten Minuten des Tages produktiv zu nutzen und dabei den so nötig gebrauchten Schlaf auf ein Minimum zu reduzieren.

 

 Die Auswirkungen

 

Schon vor Jahren wurde festgestellt, dass der größte Teil der Menschen mindestens acht Stunden Schlaf benötigt um seine volle Leistungsfähigkeit zu erreichen und zu erhalten. Nur etwa fünf Prozent der Bevölkerung können auch mit fünf Stunden Schlaf ihre optimale Leistung abrufen. Dies lässt sich allerdings nicht Antrainieren sondern ist nach bisherigem Wissen genetisch bedingt. Für die meisten von uns heißt das, dass wir mit durchschnittlich 6,5 Stunden Schlaf pro Nacht nicht unser Optimum erreichen. Schlafen wir sogar nur 6 Stunden oder weniger erreichen wir in nur zwei Wochen einen Grad der Beeinträchtigung als wären wir Angetrunken (und nicht Verkehrstüchtig). Eine durchgemachte Nacht hat kurzzeitig denselben Effekt.

 

 Der Grund

 

Woran das liegt? Forscher haben herausgefunden, dass unser Gehirn ein sehr geniales System zum Abtransport von Abfallstoffen der Gehirnzellen hat. Anders als bei den restlichen Organen, die ein Verfahren benutzen das viel Platz verbraucht, nutzt das Gehirn die für seine Versorgung schon vorhandene Infrastruktur. Die Zerebralflüssigkeit, in der unsere Gehirnzellen schwimmen sorgt dabei für den Transport der Abfallstoffe, allerdings gibt es einen Haken: Das System kann nur arbeiten wenn wir schlafen.

 

Verweigern wir dem Gehirn also seine wohlverdiente Ruhepause, so ist es als würde die Müllabfuhr streiken und über innerhalb kurzer Zeit stapelt sich der Müll so hoch dass kein vernünftiges arbeiten mehr möglich ist. Auf unser Gehirn wirken zu viele Abfallstoffe nämlich ähnlich toxisch wie der Alkoholkonsum.

 

Tu dir was Gutes, Schlaf eine Stunde länger und wenn du dein Gehirn wirklich auf maximaler Leistungsfähigkeit haben möchtest gib ihm noch einen Boxenstopp in Form eines kleinen Mittagsschlafs (auch bekannt als „Powernapping“ bei Kindern zwischen 10 und 40).

 

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Windräder Sonnenuntergang (by frankbeckerde)

 

Vielen Dank

 

Roland

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